Reitsportvereinigung
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Unser Hausturnier 2003 – Wie war’s???

Ja, wie war das, unser diesjähriges Vereinsturnier? Schön war’s! Schönes Wetter, schöne Pferde, schöne Ritte – und natürlich auch schön anstrengend für die Aktiven.

Unser Turnier kam in diesem Jahr wohl auch einem Vereinsfest nahe. Grund dafür war die Entschei­dung, in diesem Jahr den Samstag Abend durch einen auf den späten Abend vorgezogenen Mitter­nachtstölt auszuweiten. Bislang scheuten wir uns vor dieser Entschei­dung. Grund hierfür war, daß es von den Helfern, die 2 volle Tage bereit waren zu helfen, nicht zuzumuten war, noch bis in die halbe Nacht zu helfen. Durch das Helferkonzept ab diesem Jahr waren nun auch einer Abendveranstaltung die Tore offen. Daß trotzdem Bernd und Heinz, obwohl 2 Tage Dauereinsatz, bis in die halbe Nacht den Bierwagen bedienten, sei nur am Rande erwähnt. Oder nennt man dies Spaß an der Freud J ??

Wie dem auch sei – der Mitternachtstölt ermunterte viele zum Mitmachen. Von 0 auf 16 Teil­nehmer im 1. Jahr – es hat Spass gemacht, Euch zuzusehen!! In der „Hitze des Gefechtes“ ist es sicherlich nicht immer möglich, alle Kostüme gebührend zu ehren, die so viel Arbeit gemacht haben. Der Preis für das schönste Kostüm ergatterte sich eine ganz junge Teil­nehmerin: Jessica Rode-Warda, auch genannt „Space Girl“. Der Platz des besten Tölters wurde im „KO“-System hart umkämpft. Beeindruckend der schöne Rapp­hengst Dynjandi mit Rolf Rauch in seinem nicht wirklich zu beschreibenden Kostüm, dem zum Sieg vielleicht ein Quentchen Kraft fehlte. Diesen machten dann Karina Hansen mit Filkir und Franzi Schultz mit Svala unter sich aus. Hier siegte dann die beeindruckend schnelle und schon „mitter­nachtserfahrene“ Svala und gewann den Preis des besten Mitternachtstölters.

Viele gut gelaunte Zuschauer lockte dieser Abend an die Buschhovener Bahn, die alle der Meinung waren, daß dies auch im nächsten Jahr wieder zum Programm gehören sollte.

Was gibt es sonst noch zu berichten? Wir wollen hier nicht jede einzelne Punktzahl erläutern, eher ei­nen Rückblick auf die einzelnen Klassen wieder geben.

Die Kinderklasse war auch in diesem Jahr wieder zahlenmässig stark besetzt. Erstaunlich wie­derum festzustellen, daß es auch unter den Jüngsten – selbst in der Führzügelklasse – schon so was wie alte Hasen gibt. So z.B. Caroline Bonk – schon im 3. Jahr dabei! Sie siegte im Kindertölt, die Viergangprüfung gewann Jessica Rode-Warda. Unsere Jüngste – Maike Stephan mit 7 Jahren – schaffte es sogar auf eine Platzierung in beiden Prüfungen mit Mamas Gloa – eine schöne Leistung! Hier machen sich sicherlich die wöchentlichen Vereinsreitstunden bemerkbar, die von vielen Kindern und Jugendlichen gerne angenommen werden.

In der Jugendklasse sahen wir viele schöne Ritten von unseren begabten Nachwuchstalen­ten. So z.B. Franziska Schulze mit ihrer Svala, die auch ins Kader des Rheinischen Landes­verbandes aufgenom­men ist.

Ebenso: Jennifer Redemann mit ihrem Seifur, der hier wiederum gleichmäßig gute Leistungen er­brachte, so konnte sie die Gehorsamsprüfung sowie die Viergangprüfung gewinnen. So sind wir ge­spannt, ob Jenny auch im nächsten Jahr den Erwachsenen gefährlich werden kann?!

Die Freizeitklassen: Die Entscheidung, diese Klassen nochmals in Turniereinsteiger und schon erfah­rene Reiter zu splitten, wird gerne angenommen und motiviert wirklich jeden, hier mitmachen zu kön­nen. Im Gegensatz zu vielen anderen Turnieren können hier noch wirkliche Freizeitreiter und -pferde teilnehmen! Schön zu sehen auch, daß hier bei den Nennungen umsichtig umgegangen wird und nicht nur nach dem Motto „Hauptsache gewinnen“ die niedrigste Klasse gewählt wird. In der Einsteigerklasse Freizeit B konnte sich sowohl im Tölt als auch im Viergang Stefanie Breuer mit Klaufi durchsetzen. Den Viergang in der Endaus­scheidung der Freizeit A konnte Anna Wolter, die im letzten Jahr noch in der Jugendklasse startete, mit ihrem Tjaldur gewinnen vor Nicole Garzorz mit Sláni. Die Töltprüfung ge­wann Christine Rehbach mit Bleika vor Dagmar Scholl auf Gála.

Sportklasse: Da waren sie wieder, die alten Hasen unter den Vereinsmitgliedern. Schon zum lebenden Inventar gehört Gerd Schimpe - in allen Prüfungen zu Hause! Er gewann wiederum den Fünfgang in Folge mit Blaedis vor Petra Podlech mit Náttur, einem großrahmigen Náttar-Sohn mit guten Passansät­zen, den wir hier zum 1. mal sahen. Bettina Muscheid, ebenfalls langjähriges Vereinsmitglied, traute sich in diesem Jahr wieder in die Sportprüfun­gen und wurde gleich mit ihrem Pferd Hástígur mit dem 3. Platz im Fünfgang belohnt.

In den Prüfungen für 4Gänger beeindruckte der junge Schimmel Kjarni von Iris Stuff, ein talentierter Wallach mit raumgreifenden Bewegungen, der hier die Viergangprüfung für sich entscheiden konnte vor Christian Rauch und Petra Pod­lech.

Überlegen in der Töltprüfung 1.8: Peter Mäsgen, der uns kurzentschlossen seine Stute Baldusbrá frá Reykjavik vorstellte, eine Baldur fra Bakka-Tochter. Sie ermunterte die Richter zu hohen Noten und den Sieg in dieser Prüfung.

Neu unter den Sportreitern: Christian Rauch mit Móalingur frá Mosfelli, einem talentierten jungen Wallach mit elegantem Tölt und ebensolcher Abstammung (V. Orri frá Pufa).

Die Töltprüfung 1.7. konnte Anna Wolter mit Tjaldur (ebenfalls aus dem Jugendbereich „aufgerückt“) mit einer schönen Endnote vor Michaela Schäfer mit Hjarrandi für sich entscheiden.

Eine Ehrung bleibt noch: Der Gesamtsieger. Dieser wurde ermittelt aus den besten Leistun­gen einer beliebigen Gehorsamsprüfung sowie 2 Gangprüfungen. Im letzten Jahr wurde der Preis in Form eines schönen Tölters an eine jugendliche Reiterin vergeben: Jenny Redemann. Und sie stellte sich der Herausforderung erneut und darf „ihren“ Tölter erneut für 1 Jahr mit nach Hause nehmen. Herzlichen Glückwunsch Jenny!

Zu unserem Helferkonzept bleibt zusammenfassend zu sagen, daß hier eine deutliche Verbesserung gegenüber den Vorjahren erzielt wurde. Man sah viele neue Gesichter an Bierausschank und am Ku­chenbuffet und der Vorstand wurde deutlich entlastet. Sicherlich gibt es noch Verbesserungen und ei­nige Helferposten müssen nochmals überdacht werden. Trotzdem denken wir, eine gute Lösung gefun­den zu haben.

Das war unser Turnierrückblick für dieses Jahr. Wir hoffen, Euch hat unser Turnier ebenso gefallen. Kritik und Lob nimmt der Vorstand der RSVK natürlich gerne an. Vielleicht schreibt ihr mal was ins Gästebuch?..

In diesem Sinne hoffen wir, dass Ihr auch im nächsten Jahr wieder dabei seid.

Der Vorstand der RSVK.

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